Autobahn A9, gedeckter Einschnitt Raron (Gera)

Seit März 2018 laufen die Bauarbeiten für den gedeckten Einschnitt Raron (GERA) auf Hochtouren. Da die Wanne West zwischen den SBB-Gleisen im Norden und den Synthes-Gebäuden im Süden äusserst knapp Platz findet, musste zuerst ein Teil der SBB-Fahrleitungsmasten näher ans Gleis-Süd verschoben werden, damit anschliessend eine rund 10 m hohe Schutzwand erstellt werden konnte, welche die Gleise und Leitungen der SBB während der gesamten Bauzeit von ca. 6 1/2 Jahren schützen wird.

Sowohl die SBB-Anlagen, als auch die Anlagen der Synthes werden permanent auf Verschiebungen und Erschütterungen überwacht. Die Züge verkehren weiterhin mit Geschwin-digkeiten von bis zu 160 km/h. Der Baugrubenabschluss wird mit gespriessten, überschnittenen Bohrpfahlwänden erstellt, um allfällige Setzungen bei den bereits erwähnten benachbarten Anlagen zu verhindern oder möglichst gering zu halten.

Seit Juni 2018 sind nun 4 Grossbohrgeräte im Einsatz, welche pro Tag je 2 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1000 bis 1300 mm, und einer Länge von 20 bis 24 m erstellen. Insgesamt sind ca. 2400 Pfähle zu erstellen, wobei die 4 Bohrmannschaften pro Tag rund 200m3 Beton nur für die Pfahlherstellung benötigen.

Sbp-Ingenieure ist als lokales Mitglied der Ingenieurgemeinschaft „Hurtig durch Turtig“ für die technische Bauleitung und die Koordination mit dem Projektverfasser verantwortlich. Bis jetzt laufen die Arbeiten plangemäss, obwohl der Baustellenstart direkt an der schwierigsten Stelle des ganzen Bauwerks erfolgte. Bis Ende des laufenden Jahres wird ein grosser Teil der Bohrpfähle westlich der Bahnhofstrasse erstellt sein.

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